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Ein Kiwi-Barcamp in Auckland, Neuseeland
15SepVerfasst von Alexander Kluge am Dienstag, 15. September 2009 | | KommentierenAm 11.07. diesen Jahres durfte ich einem Barcamp in der früheren Hauptstadt Neuseelands beiwohnen – das dritte Barcamp in Auckland.
Von neun Uhr morgens bis etwa halb sechs Uhr abends ging die ganze Veranstaltung.
Das Programm reichte dabei von einfacher Spiele-Entwicklung über Typographie bis zu persönlichem Aus-Dem-Nähkästchen-Plaudern.Das öffentliche verfügbare Spreadsheet verdeutlicht wie breit gefächert das Camp aufgestellt war.
Völlig verschult
Nun gut, das Camp fand an einem College statt und wurde von fleißigen SchülerINNEn betreut. Das war so weit nett und mal etwas anderes – weniger erwachsen anonym als große Barcamps in Berlin. Das man sich aber abmelden musste, wenn man den Campus verließ, war mir definitiv zu lächerlich.
Weiterhin ging man gemeinsam essen – zu festen Zeiten. Alles war stringent geplant.
Zum Programm
Weil ich meine Notizen nicht mehr finden kann einerseits und andererseits die Erinnerung an das Wie der Präsentationen einen beachtlichen Schwund vollzogen hat, möchte ich den allgemeinen weiteren Eindruck vom Verlauf wiedergeben.
Die Vorträge waren tendenziell techniklastig – Drupal, PHP und iPhone sind wohl die größten Namen in diesem Kontext. (Aus Gesprächen mit dortigen “Kiwis” fand ich auch die Bestätigung dafür, dass Neuseeland wesentlich mehr Developer als Designer hervorbringt.) Erfrischend war der Vortrag zur Web-Typographie und auch der Small Talk in großer Runde zum geschäftlichen Kundenverhältnis aus Sicht eines Designers.
Innovativ in diesem Zusammenhang fand ich die “Rapid Fire Sessions”. Ddabei hatte man fünf Minuten Zeit, (sich) zu präsentieren. Das reichte von einer wahrlich unterhaltsamen Slide-Show von Apples WWDC bis zu einem “What is (new about) HTML 5?”
Außerdem unterhaltsam war das darauf folgende “Pub Quiz” – die Fragen und Antworten finden sich als PDF. Mein vier Mann starkes Team schnitt dabei im Mittelfeld ab.
Was noch?
T-Shirts mit witzigem Aufdruck gab’s – eins für jedeN.
Außerdem hatte ich mich auch durchgerungen einen Vortrag zu halten.
Dabei ging es um das “Team 2.0″ – am Beispiel von eVideo. Fünf Teilnehmer konnte ich teilweise durch Kalt-Akquise gewinnen – immerhin. Inhaltlich stellte ich eVideo als Projekt vor und ging dann über zu den von uns benutzten Tools, die teilweise unbekannt waren in den Reihen des Publikums. Eine kleine Frage-Antwort-Runde rundete meinen ersten Vortrag vor englischsprachigem Publikum ab.
Den endgültigen Abschluss bildete dann ein Vortrag zum Arbeiten in gemeinnützigen, sozialen Projekten und NGOs – die Twittermeldung dazu sah so aus.
Direkt aus den Räumlichkeiten des Barcamp entstand dann auch noch das folgende Video am Ende des Tages.
Darüberhinaus fand ich noch ein interessantes 2008er Interview vom damals 17 Jahre jungen Barcamp-Veranstalter Ludwig Wendzich – auf deutsch oder wer will auch in englisch!
Zu guter Letzt die aufgenommen Bilder vor Ort als Slideshow:






















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