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  • Tagung "Neue Medien in der Bildung"

    13Mai
    Verfasst von am Dienstag, 13. Mai 2008 | | Kommentieren

    Vom 5.-6. Mai fand in Berlin die Konferenz “ Neue Medien in der Bildung” statt. Diese hatte zur Zielgruppe Lehrer sowie Schüler und informierte in Vorträgen und Diskussionen zu den neuen Lernformen in der Zukunft. Dabei wurde unter anderem

      das Lernumfeld der Schüler durch Gespräche mit jenen welchen betrachtet,
      das Internet als Lernmedium sowie dazugehörige Medeinekompetenz besprochen,
      Virtual reality als Werkzeug in der Aus- und Weiterbildung angerissen
      sowie die Lernsoftware: Vom Lehrbuch zum Computerdialog vorgestellt.

    Mir ist die Veranstaltung sehr kurzfristig über Twitter bekannt geworden, so dass ich nur an dem Themenbereich “Virtual Reality” teilnehmen konnte. In diesem Themkomplex wurden Impulsvorträge durch Mathias Rückel über Second Life und Dr. Christoph Hornung zu den Einsatzmöglichkeiten von Virtual und Augmented Reality-Szenarien in der Aubsildung gehalten. Beides zwei sehr interessante Vorträge, die das Themenfeld gut und anschaulich umrissen haben. Dennoch war die Diskussion danach viel spannender, denn ausgerechnet von den Schülern kam der Einwand, dass sie Ihr Schulleben nicht durch Spiele und Virtual Reality ersetzen lassen wollen. Die Lehrer gaben als Einwand den Zeitfaktor in den Diskussion – eine normale Unterrichtsstunde lohnt den Aufwand nicht. Es entspann sich daraus eine Grundsatzdiskussion, wo auch von Prof. Dr. Braun der Begriff der “Virtual Reality” moniert wurde. Die Diskussion verlief tendenziell mit einer negativern Einstellung gegenüber diesen Medien, weil sie als Ersatz für die jetzigen Lehrformen gesehen wurden. Dies wurde von den Vortragenden nicht so aufgenommen, da sie durch ihre Arbeit andere und weiterführende Vorstellungen und Erkenntnisse entwickeln konnten (Experten <-> Laien und Befürworter <-> Gegner). Teilweise wurde es von Fürsprechern aus dem Publikum angenommen und die Diskussion geschlossen mit der Aufforderung: Die Lehrer müssten über Weiterbildungen diese Technologien kennenlernen und dann selbst entscheiden können, wie sie es einsetzen. Denn Virtual Reality wird ein fester Bestandteil unseres Lebens werden und die Schule muss darauf vorbereiten .

    Im Prinzip eine Diskussion, die examplarisch ist für viele dieser Art im Bereich Bildung. Dennoch ist sie wichtig, da dies zur Meinungsbildung führt und Anreize gibt.

    Es gab auch eine Vielzahl interessanter Aussteller, die ihre Lernsoftware und Ihr Business vorstellten. Wobei mir persönlich der Stand von Roberta am besten gefiel. Insofern an dieser Stelle noch ein paar Bilder:


    Über den/die Autor/in

    arbeitet als Projektkoordinatorin für das Projekt "eVideo 2.0".

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