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  • Die Mediencommunity 2.0 und das Medienenglisch Fachwörterbuch

    27Sep
    Verfasst von am Montag, 27. September 2010 | | Kommentieren

    Derzeit wird u.a. in Beteiligung mit der Beuth-Hochschule Berlin ein innovatives Portal für die berufliche Bildung entwickelt: Die Mediencommunity 2.0. Es ist ein Branchenportal für die Druck‐ und Medienbranche und richtet sich mit innovativen Lehr- und Lernformaten an Mediengestalter, Drucker und Buchbinder.

    In ihrem Beitrag auf der GML-Tagung im Februar 2010 erklärte Ilona Buchem, wie das didaktische Konzept der Mediencommunity in einer Community of Practice mit Einsatz von Web 2.0-Technologien und kollaborativen Wissensmanagementmethoden entwickelt wurde. Ihr Beitrag, der einen Ansatz zur virtuellen Kollaboration wissenschaftlich beschreibt, ist im Tagungsband auf den Seiten 48 – 62 nachlesbar. Ebenfalls bietet er einen kurzen aber sehr guten Einstieg in die Thematik Community of Practice, Online-Kollaboration sowie Wissensmanagement.

    Die Mediencommunity versteht sich als Mitmach‐ und Wissensnetzwerk und will mit  zielgruppen- und schwerpunktspezifischen Angeboten, individuelle Wege zum Lebenslangen Lernen  eröffnen. Die Angebote verteilen sich über die drei Rubriken: Wissen und Nachschlagen, Mitmachen und Vernetzen sowie Lehren und Lernen. Im einzelnen gibt es dann z.B. eine interaktive Bildungslandkarte, ein Wiki zur Prüfungsvorbereitung, verschiedene Lerngruppen und Web 2.0 – basierte Elearning-Kurse. (schön finde ich z.B. die Lerngruppe “Digitale Bewerbungsmappe” – hier können ja viele Hilfe und Unterstützung gebrauchen :-) .

    Die neueste Entwicklung, die jetzt im September gelauchnt wurde, ist das Fachwörterbuch Medienenglisch. Es umfasst jetzt schon 4500 deutsch-englische Begriffe aus der Medien- und Druckbranche. Zur Erweiterung des Wortschatzes können nun die Nutzer per “Wortvorschlag” beitragen. Technisch basiert das Wörterbuch auf einem von der Firma “Arlmedia” entwickelten Drupal-Moduls, welches als freie Software für die weltweite Drupalcommunity lizensiert wurde. Aber die Folien auf Slideshare geben einen besseren Überlick:

    Alles in allem finde ich, dass die Mediencommunity 2.0 ein sehr gutes Beispiel  für  moderne Online-Kollaborationmethoden basierend auf Web 2.0- Technologien ist – intern bei der Entwicklung sowie extern für die Nutzer.


    Über den/die Autor/in

    arbeitet als Projektkoordinatorin für das Projekt "eVideo 2.0".

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