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Politik und das Web
02JulVerfasst von Maike Dubsky am Mittwoch, 2. Juli 2008 | | KommentierenIn den letzten Tagen häuften sich Beiträge über die Nutzung der Neuen Medien durch die Politik. Darum heute etwas dazu:
1) Netzpolitk.org will ab jetzt in 3-monatigen Abständen die Präsenz deutscher Parteien und Politiker im Web 2.0 untersuchen. Denn die Ergebnisse der ersten Kurzstudie zeigen, dass sich bisher kaum eine Partei oder ein Politker mit den Web 2.0-Tools auseinandersetzen: Sie haben weder ernstzunehmende Profile bei StudiVZ, MySpace, Facebook oder Xing, noch nutzen sie YouTube oder Twitter. Die Studie stellt fest, dass den Parteien und Politikern eine Internetstrategie fehlt und sie versäumen es somit, die jungen Wähler zu erreichen. Denn diese sind dort zu finden und immer schlechter über die klassischen Medien zu erreichen. (Siehe u.a. Medienkonvergenz-Monitoring- Report 2008 von der Uni Leipzig)auch
2) Wie renitent Politiker in Bezug auf die neuen Medien sein können, beschreibt Donald Clark sehr lehrreich in seinem Blogbeitrag Politicans and e-Learning. Hier ein Ausschnitt:
“the higher echelons of Government civil servants are full of ageing Boomers who really don’t understand, or even like, the internet. The policy makers are, unfortunately, on the wrong side of the new Digital Divide“
3) Hier aber ein anderes Beispiel: In den USA wird die Nutzung der neuen Medien im Wahlkampf auf u.a.techpresident.com dargestellt. Es werden z.B. die Erwähnungen der Namen in der blogosphere gezählt und die Anzahl der Freunde dargestellt, die die Kandidaten in diversen Social Networks sameln konnten. z.B. hatte B. Obama im Juli schon mehr als 1 Mio facebook-supporter. Auch werden hier die Blogs der Kandidaten gelistet und diese sind (logischerweise) gut geführt.

















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